Montag, 17. Februar 2014

Knocked out in Houston

Jap, Houston hat mich richtig K.O. geschlagen. Zack, bum, tot. Ich hab die Stadt ja immer scherzhaft Husten genannt, damit es schön deutsch klingt, und ratet mal was mir das beschert hat. Eine dicke Erkältung. Ja, ich sitz hier also mit Schnupfen und Husten, meine Stimme klingt vorbildlich angeschlagen und mein Immunsystem hat auch gesacht, jetzt reichts aber auch. Man muss aber auch sagen, das mein Immunsystem, seit ich in Amiland bin, Überstunden gemacht hat. In Colorado war ich kein einziges Mal krank geworden!! Ich weiß, ich fand es auch sehr angenehm, aber ab und zu muss der Körper auch mal leiden! Also leide ich momentan - im Urlaub. Ich weiß, guter Zeitpunkt!
Aber was kann ich euch denn so über Houston erzählen? Jedes mal, wenn ich aus dem Hostel gehe, trifft mich die Wärme wie eine Wand, nur das ich diese Wand super toll finde, wie diese Vorhänge aus Perlen, durch die man immer durchrennt. Und es ist soo schwül hier, ich atme das Wasser praktisch ein, und das macht das Feeling etwas urwaldmäßig, und die Palmen, die hier überall wachsen, verstärken das nur!
Das Hostel ist super chillig, die Leute hier sind nice und direkt am ersten Abend, sind wir mit zwei fremden Frauen, von denen eine aus Deutschland kam und die andere aus China in eine Bar um die Ecke gegangen sind. Und die Chinesin war riddich lustig, die hat immer total begeistert alles wiederholt, was ich ihr über mein Projekt erzählt habe. :-D Gestern waren wir dann noch in der Galery, das ist eine riesige Mall mit tausenden Geschäften, da hab ich mich auch nochmal ein wenig eingedeckt, weil einmal back in Alamosa, wars das mit den Opportunitäten (ich weiß, dass das Wort nicht existiert, und wenn es doch existieren sollte, rate ich allen es nicht zu benutzen, es klingt furchtbar!). Danach sind wa noch in einen Park gegangen, da ist so eine Water Wall, die riddich schnieke ist, vor allem eben, weil wir so tropisches Wetter haben! Und nachts sind wir dann noch zur Pizzeria Luigi gerannt und haben die Skyline genossen, die sieht nämlich aus wie aus einem Zukunftsfilm, so was wie IRobot mit Will Smith, da wo die so schnieke Autos mit den Flügeltüren haben...anyway. Ist nice. Houstons Downtown ist toot, da sind nur Büros und Business-Kinder. 
Wir waren auch beim Arabbaaa, der hatte Falafeln, die haben wie die von meiner Mama geschmeckt, und ein größeres Kompliment kann ich an dieser Stelle nicht machen (meine Mama kocht vorzüglich, Kindas, just sayin, just sayin). Jooo. Heute morgen sind wir dann auf den Chase Tower gefahren, 60. Stock, kostenlos, Blick auf Houstons Downtowns (die haben zwei). Und danach im Johnson Space Center, das nicht wirklich das Preis-Leistungs-Verhältnis erfüllt. Und das liegt leider nicht an der bombastischen Leistung. Leider nein, leider gar nicht. Naja, ich hab trotzdem was über einen Astronauten Anzug gelernt und auch noch einiges anderes und die Fahrt mit der Tram war irre nice, ich liebe ja alles was fährt und ordentlich viel Wind ins Gesicht wirft (Grüße an Christoph und sein Cabrio an dieser Stelle).
Ja, wie gesacht, ich bin ziemlich krank, und hau mich jetzt glaub ich auch aufs Ohr, in der Hoffnung, dass ich morgen fit für Dallas bin. Was übrigens ein schöner Titel für meinen nächsten Blogeintrag ist. Fit für Dallas. Den werde ich aber nicht nehmen, wenn irgendwas interessanteres passiert, z.B.: Rogers Arm von Pferd abgebissen. Oder so. Man weiß ja nie.

Lieben Gruß an euch Kinder in der Kälte!
Ich hoffe, ihr seid wenigstens gesund und munter!

<3

Edit: 
Das Wort Opportunität existiert.
... 

Wohin mit dieser Welt, wohin???!

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