Tief Luft holen...so. Los geht´s.
Wer gedacht hat, dass Silvester so lahm war, dass ich einfach nix geschrieben hab, der IRRT. Gewaltig. Also, ich hab echt ne Menge zu erzählen, und deshalb fang ich da an, wo man immer anfängt, am Anfang.
Es ist ein strahlender Tag in Colorado als ich früh am Freitagmorgen nach Denver düse. Der Flug klappt gut, ich finde (nach einiger Zeit) Jakob, Justin und Paul. Das sind drei der anderen EKiR Freiwilligen in den USA. Später stößt auch Roger hinzu (ebenfalls EKiR), der seinen Kumpel Christian im Schlepptau hat, der für eine Woche aus Deutschland gekommen ist, um Silvester mit uns zu feiern (tolle Woche ausgesucht, Christian!) Jakob kommt aus St. Louis; Roger, Paul und Justin wohnen hier in Philadelphia. Wir gehen also durch die Stadt und machen dieses supercoole Sightseeing Zeugs und ich knipse wie blöd Bilder. Wir sind Bus gefahren und Metro und meine Finger konnte ich an die Luft halten, und die Häuser waren soo hoch! Es war wirklich, wirklich toll. Noch dazu nur am Deutsch quasseln, daher echt echt Top. Die Stimmung ist ziemlich gut. Als es so langsam dunkel wird, und wir ziemlich müde sind, (und das merkwürdige Hochzeitspaar uns mit ihrem noch merkwürdigeren Wagen scheinbar verfolgt hat) haben wir beschlossen mal zu der Wohnung der drei Jungs zu fahren und unser Gepäck abzustellen und in der (legendären) Wohnung einfach nur zu chillen.
Tja. Nix da. Steht die Feuerwehrfrau vor der Wohnung. Es gab ein Feuer. Joa. So schnell geht das. Wie schockiert wir waren, kann man sich wahrscheinlich nicht vorstellen, ich war's jedenfalls heftig. Wir betreten die Wohnung und eigentlich ist nur ein Zimmer abgebrannt, aber die Feuerwehr hatte wohl Spaß daran, scheinbar randomly, die restliche Wohnung auch noch zu zertrümmern. Fast alle Fenster sind eingeschlagen, auf dem Boden liegen Scherben, und in die Decke haben sie auch noch Löcher geschlagen (wohl um einen Kabelbrand zu verhindern). Also liegen ne Menge Trümmer auf dem Boden und alles ist verrußt. Aber über allem liegt dieser penetrante, beißende Geruch von Rauch.
Da standen wir also vor den Trümmern, abends, absolut planlos, absolut schockiert.
Stell dir einfach vor, du kommst morgen nach Hause, und dein Haus ist Asche, alles was du an persönlichem Zeug drin hattest, ist verbrannt. Einfach so. Puff.
Wat wir dann jemacht haben......Fortsetzung folgt. Schließlich muss ich mich ja auch noch an das ganze Zeug erinnern.
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